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Die Tauchbasis in Padangbai ist super organisiert, alle sind sehr nett und man fühlt sich sofort gut aufgehoben. Um die Ausrüstung muss man sich nicht kümmern, früh steht alles bereit, abends wird durch das Basis Team alles gespült und für den nächsten Tag vorbereitet, also keine Schlepperei und kein Stress. Wir haben am ersten Tag unseren Guide Abdul vorgestellt bekommen, der uns die gesamte Zeit zur Verfügung stand. Abdul ist ein super Guide, der echt noch Spaß am tauchen hat und unter Wasser Sachen sieht, an denen man selber vorbei tauchen würde. Die Tauchplatze wurden so ausgewählt, das man nie am selben Platz tauchen musste und Wünsche waren immer willkommen. Getaucht wurde von kleinen Auslegerbooten aus und bei entfernteren Zielen von größeren Booten als Tagestouren.
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Los ging es in Padangbai, wo wir 2 Tage verbrachten. Am ersten Tag ging es in die Blue Lagoon zu den Tauchplätzen Coral Garden und zum Shark Point. Beide Tauchplätze waren zum eingewöhnen sehr gut und wir hatten schöne relaxte Tauchgänge zwischen 13 und 25 Meter Tiefe. Am 2. Tag ging es mit dem Speedboot zum Manta Point. Am Manta Point hatten wir Glück und konnten eine Stunde lang mit 8 Mantas tauchen und diese ausgiebig beobachten, ein Erlebnis was ich nie vergessen werde. Fotos und Videos von den Tauchplätzen in Padangbai findet Ihr in unserer Galerie, einfach auf die Bilder klicken.
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Übernachtet haben wir in Padangbai in einem kleinen Ressort direkt am Strand, im Hotel Kerti. Das Hotel besteht aus Bungalows, buchbar als Standard mit Fan oder als Deluxe mit Aircondition. Unser Deluxe Bungalow hat 15 € pro Nacht und Bungalow gekostet, inklusive Frühstück, das man sich aus einer kleinen Karte selber zusammenstellen kann. Ein Restaurant und ein Internet Cafe sind ebenfalls vorhanden, im Ort gibt es noch mehrere kleine Restaurants und auch ein Spaziergang in die Blaue Lagune ist zu empfehlen.
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Am Abend fand in Padangbai dann noch ein Tempelfest statt, fast alle Dorfbewohner waren auf den Beinen und zelebrierten in landestypischen Trachten ihre Zeremonien. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert und man konnte direkt erleben, wie der Barong Tanz direkt auf der Straße getanzt wurde und wie viele verschiedene Rituale es eigentlich gibt, echt spannend und sehr sehenswert.
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Tulamben
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Am nächsten Morgen ging es dann 9 Uhr mit dem Basis eigenen Bus nach Tulamben. An der Basis stand schon alles bereit und Russlan unser Fahrer auf dieser Tour machte sich auf den Weg. Nach etwa 2 Stunden sind wir am Tauch Terminal in Tulamben eingetroffen und bereiteten uns auf den ersten Tauchgang vor. Ziel war diesmal das Wrack der USS Liberty, ein Wrack aus dem 2. Weltkrieg, versenkt von einem japanischen U-Boot. Das Wrack liegt zwischen 8 und 30 Meter Tiefe, ist als Schiff schon fast nicht mehr zu erkennen aber sehr schön bewachsen. Die Sicht war nicht die beste, aber trotz alledem war es ein entspannter und schöner Tauchgang. Der zweite Tauchgang fand dann am Tauchplatz House Reef statt, mit teils künstlich angelegten Riffen die schon schön bewachsen waren. An diesem Tauchplatz konnte man auch einige Haie beobachten, die ohne Scheu vor den Tauchern bis ins Flachwasser vordrangen. Alles in allem zwei empfehlenswerte Tauchgänge in Tulamben.
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Zwischen den Tauchgängen kann man in den Restaurants etwas essen oder trinken, ebenfalls kann man duschen und die Ausrüstung spülen. Nach den beiden Tauchgängen ging es direkt weiter in Richtung Permuteran. Auf halber Strecke kurz hinter Singaraja kommt Lovina, ein kleiner Ort mit verschiedenen Hotels und Restaurants. Hier haben wir übernachtet.
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Lovina
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Das Rini Hotel in Lovina liegt etwa 200 m vom Strand entfernt, besteht auf zwei- stöckigen Gebäuden und einzelnen Bungalows, hat einen Pool, Restaurant, Sitzecken und eine schöne Gartenanlage. Die Übernachtung kostet für das Doppelzimmer 23 €. Die Zimmer sind sehr groß, haben Klimaanlage, Bad mit Dusche und einen großen Balkon. Frühstück ist im Preis inbegriffen, die Auswahl erfolgt über eine Frühstückskarte. Die Anlage ist sehr ruhig gelegen, man läuft etwa 5 Minuten bis zum Strand, dort findet man auch einige Restaurants. Läuft man etwas 20 Minuten weiter, dann kommt man an die Hauptstrasse mit weiteren Restaurants und Bars.
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Permaturan
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Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel Rini, fuhren wir dann weiter nach Permaturan. Die Fahrtzeit von Lovina bis Permaturan dauert etwa 2,5 Stunden. In Permaturan angekommen wurde die Tauchausrüstung auf kleine Fischerboote umgeladen. Wer etwas ängstlich ist beim Thema Boote, sollte hier nicht so genau hinschauen, etwas abenteuerlich sehen diese Boote schon aus, aber man muss auch etwas Vertrauen haben, auf jeden Fall ist alles gut gegangen.
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Die meisten Tauchaktivitäten starten von einem kleinen Hafen aus. Von dort fährt man etwa eine Stunde mit dem Boot zur vorgelagerten Insel Menjangan. Rings um diese Insel befinden sich die Tauchplätze, zumeist Steilwände. Das man hier in einem Schutzgebiet taucht, merkt man sofort. Super bewachsene Steilwände mit farbenprächtigen Korallen, Fische ohne Ende, alles in einem Klasse Zustand, da macht das Tauchen noch Spaß. In der Tauchpause zwischen den beiden Tauchgängen wird der kleine Strand der Insel angefahren. Wer möchte kann an Land gehen und sich auf der Insel etwas umschauen. Viel gibt es nicht zu sehen, aber der Weg zu dem kleinen Tempel lohnt sich und man hat auch einen schönen Blick über die Insel. Mit etwas Glück sieht man auch die Nachbarinsel Java mit den zwei großen Vulkanen. Nach der Pause dann der zweite Tauchgang, direkt vom Strand aus. Mir hat dieser eigentlich noch besser gefallen, da alles noch üppiger und noch farbenfroher ist, echt Klasse.
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Wenn man dann wieder zurück ist im Hafen, kann man in den kleinen einheimischen Lokalen noch etwas essen. Keine Angst, auf den ersten Blick sieht das ganze nicht sehr vertrauenerweckend aus, aber wir haben unseren Guide Abdul gebeten zu bestellen, es gab gebackenes Huhn mit gebratenen Nudeln, echt lecker, unbedingt ausprobieren. Nach dem Essen hatte Russlan schon wieder alles verstaut, die Ausrüstung war gepackt und es ging wieder zurück in Richtung Legian. Diesmal ging es über die Berge bis in ca. 1000 m Höhe, da war es dann auch recht kühl mit 18 Grad und die Fahrt über die Strassen und Serpentinen war bei Regen und Nebel sehr abenteuerlich. Die Fahrt von Permuteran bis Legian dauert etwa 4 Stunden.
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An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an das Team von Paradise Diving, vor allem an unseren Guide Abdul und an den Chef Michael für die Klasse Organisation und die wunderschönen Taucherlebnisse. Wer auf Bali Tauchen möchte, wir empfehlen Euch auf jeden Fall diese Tauchbasis. Unten findet Ihr den Kontakt zu Michael, einfach auf die Karte oder auf das Logo klicken und Ihr werdet direkt auf die Homepage von Paradise Diving weitergeleitet.
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Kosten für Tauchen und Tauch-Safari
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Zum Schluss noch ein kurzer Überblick, was wir für das Tauchen bezahlt haben. Für 10 Tauchgänge 287 Euro, Zuschlag für die Safari 45 Euro, Petra hat als Nichttaucher 88 Euro für die Safari bezahlt. Damit war alles abgegolten, also inklusive Transfer, Flaschen, Blei, zwei Übernachtungen während der Safari inklusive Frühstück. Wenn man mit Kreditkarte bezahlt kommt ein Zuschlag von 3,5 % dazu für Visa oder Master Card, für AMEX sind das zuzüglich 5,5 %. (Stand Februar 2009)
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