Insider Tipps Japan

Stand der Informationen ist Oktober 2012

Zur Einreise nach Japan benötigt man einen gültigen Reisepaß. Das Visum wird vor Ort bei Einreise ausgestellt. Ein Touristen Visum ist 180 Tage gültig, reist man geschäftlich oder zu Studienzwecken ein, bekommt man ein 90 Tage Visum. Die Einreise Formalitäten sind schnell erledigt, alles läuft ruhig und gelassen ab und man lernt schon hier die Gastfreundschaft der Japaner kennen inclusive der Freundlichkeit und dem dazugehörigen Lächeln.

Währung in Japan ist der JPY, der japanische YEN. Es gibt Scheine zu 1000, 2000, 5000 und 10000 YEN, sowie Münzen zu 1, 5, 10, 50, 100 und 500 YEN. Tauschen kann man in Japan auf Banken, EURO Noten werden überall getauscht, mit Kreditkarten kann man an Automaten Geld abheben, wobei die Eurocard und Visacard sehr verbreitet sind, American Expreß wird vereinzelt auch anerkannt, EC Karte dagegen nicht, 1 EUR sind ca. 103 YEN.

Zug fahren ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es in Japan einiges zu beachten gilt. Beim Fahrkartenkauf geht es schon los, das Sprachproblem, na ja mit Händen und Füßen klappt das schon. Hat man sein Ticket geht man zum Bahnsteig, meist durch ein Drehkreuz, dort muß das Ticket vorn in einen Schlitz geschoben werden und zack ist es weg und man geht durch das Drehkreuz durch. Ist das Ticket länger gültig, kommt es hinten wieder raus, also nicht vergessen es dort wieder in Empfang zu nehmen. Auf dem Ticket ist meist eine Zahl aufgedruckt, diese Zahl findet sich dann auf dem Bahnsteig wieder und jeder stellt sich dort ganz einfach hin, denn genau dort befindet sich dann auch die Waggon Tür. Wenn man etwas komfortabler reisen will, wählt man die Green Class, da hat jeder einen Sitzplatz und die Sitze sind auch etwas bequemer. Für Tokyo kann eine Touristen Tageskarte erworben werden, mit der kann man quer durch Tokyo fahren und ist schnell an jedem Ort. Preiswert ist das Zug fahren in Japan allerdings nicht, vor allem die Shinkansen Expreß Züge kosten ordentlich. Auf jeden Fall findet man sich relativ schnell zurecht, da alle Linien farblich gekennzeichnet sind.

Toiletten in Japan sind auf jeden Fall eine Sehenswürdigkeit für sich. Es gibt kaum eine Toilette, die nicht elektronisch gesteuert ist. Das geht los von diversen Spülprogrammen, Musik, Video, gepolsterte Toilettenbrillen und vieles mehr. Meist schon beim hinsetzen passiert irgendwas, das Wasser fängt an zu laufen oder Musik geht an, also da gibt es keine Grenzen. Es gibt Toiletten, da findet man einen Knopf auf dem ist ein Spül Symbol, wenn man drauf drückt, kommt das Geräusch einer Klospülung aus einem Lautsprecher, das Klo selber spült aber nicht, das ist für die Japaner gedacht, die mal fur..... müssen, die drücken da drauf und schon klappt es mit dem Nachbarn, echt lustig. Beim ausprobieren der einzelnen Tasten sollte man aufpassen, das man anschließend nicht geduscht ist. Unbedingt beachten sollte man den Tip zur Toiletten Benutzung in Restaurants zum Thema Schuhe, wenn man da mal danebengegriffen hat, das vergißt man nie, echt, auch ich denke heute noch dran mit einem weinenden und einem lachenden Auge, also schaut mal auf die Japan Hauptseite, dort findet Ihr die richtige Vorgehensweise.

Wenn es in Japan mal regnet, muß man sich keine Gedanken machen, wenn man keinen Regenschirm dabei hat, das ist dort bestens organisiert. Vor fast jedem Hotel oder Kaufhaus stehen Behälter mit Regenschirmen, die sind nicht zum Verkauf gedacht, sondern für den Regen und das auch noch umsonst. Man nimmt sich einfach einen raus und los geht’s, wenn man dann wieder irgendwo rein geht, steckt man den Schirm dort wieder in den Behälter vor der Tür, das war’s. Hat man einen eigenen Schirm mitgebracht und möchte diesen nicht los werden, auch kein Problem. In den meisten Restaurants oder Hotels gibt es Regenschirm Schränke oder Regale. Dort kann man seinen Schirm abstellen, mit einem Schloß sichern und den Schlüssel einstecken. Nach dem Restaurant Besuch holt man ihn wieder ab, der Schlüssel bleibt stecken. Wenn man natürlich vergessen hat seinen Schirm wieder abzuholen, dann hat man zu Hause ein schönes Andenken, nämlich den Schlüssel.

Das National Getränk in Japan ist Sake, auf japanisch Nihonsha. Sake gibt es in unzähligen Sorten und wird entweder kalt oder heiß getrunken, je nach Jahreszeit. Sake wird hergestellt aus vergorenem Reis und wird als Aperitif oder Digestif getrunken. Angestoßen wird in Japan mit Kanpai (Prost) und wenn es schnell gehen soll gibt’s noch ein Ikki (Ex) dazu. Aber Vorsicht, Sake kann viel Alkohol enthalten und den vertragen Japaner ganz schlecht. Auf jeden Fall ist es auch ein schönes Mitbringsel für alle Daheim Gebliebenen.

Zum Essen und Trinken habe ich ja schon einiges auf der Japan Hauptseite geschrieben. Auf jeden Fall sollte man einiges wissen. Zum Beispiel ist es sehr gewöhnungsbedürftig, wenn beim Essen ein Japaner ständig mit der Nase hochzieht, auf keinen Fall wie in Deutschland ein Tempo anbieten, in Japan ist die Benutzung eines Taschentuchs unüblich und an das teilweise störende schniefen muß man sich halt gewöhnen. Ebenso wird Suppe in Japan lautstark geschlürft, ebenso wie Nudeln, das gehört einfach dazu. Essstäbchen werden auf keinen Fall senkrecht in den Reis gesteckt, das macht man nur zur Ehrung von Toten. Ebenfalls die Stäbchen nicht an den Nachbarn weiterreichen, auch das ist ein Brauch zu Totenfeiern. Das übliche Besteck wie in Europa, also Messer und Gabel gibt es in Japan nicht, am besten vorher mit den Stäbchen üben.

Japan ist japanisch, logisch, das merkt man überall, der Nationalstolz ist unübersehbar. Mit englisch kommt man in Japan nicht all zu weit, da die wenigsten Japaner englisch sprechen. Das merkt man auch als Tourist, zum Beispiel in der U-Bahn, wenn man sich neben einen Japaner setzt und der sich nach wenigen Minuten auf einen anderen freien Platz setzt, der hat einfach nur Angst, das man als Tourist den Japaner in englisch anspricht und er nichts versteht. In internationalen Hotels und teilweise auch in Tokyo kann man sich durchaus in englisch verständigen, in ländlichen Gegenden dagegen kaum, das sollte man wissen und sich darauf einstellen. Aber keine Angst, Japaner sind sehr hilfsbereit und versuchen alles, um ein Problem in den Griff zu bekommen. Einfach hilflos in die Gegend schauen und es dauert nicht lange bis jemand kommt und versucht zu helfen.

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