Stand der Informationen ist 2011
Währung auf den Philippinen ist der Philippinische Peso.Den besten Umtauschkurs erhält man mit dem Euro. US Dollar werden auch getauscht, aber der Kurs ist wesentlich schlechter. Tauschen sollte man bei Anreise direkt auf dem Flughafen, damit man etwas Geld für kleine Gefälligkeiten zur Hand hat. Der Umtauschkurs schwankt von Tag zu Tag geringfügig. Tauschen kann man überall, auf Banken, in Hotels oder Pensionen oder auch auf einer Tauchbasis. Bezahlt wird überall mit Landeswährung, auch auf Märkten oder in Restaurants. Kreditkarten werden vereinzelt angenommen, Geldautomaten gibt es nur in größeren Städten oder auf Flughäfen, also auf jeden Fall genügend Bargeld mitnehmen. Beim bezahlen mit Kreditkarte wird in der Regel eine Gebühr erhoben, meist um die 3%.
Das Visum wird direkt am Flughafen ausgestellt und ist für deutsche Touristen bis zu 21 Tage lang gültig. Das Visum ist gebührenfrei und wird direkt in den Reisepaß gestempelt. Bei der Ausreise zurück nach Deutschland, werden 550 Pesos fällig, die man am besten als Bargeld zur Hand hat. Will man länger als 21 Tage im Land bleiben, muss man vor der Reise ein Visum bei der Philippinischen Botschaft in Berlin beantragen, welches dann 59 Tage gültig ist, oder man verlängert sein Touristenvisum in einem der Immigration Offices.Wer seine Ausreisekarte während des Urlaubs verliert, keine Panik die kann man am Flughafen neu ausfüllen, kein Problem.
Die Nebenkosten auf den Philippinen sind im Vergleich zu Deutschland wesentlich geringer. So kostet zum Beispiel eine kleine Flasche Bier 40 bis 60 Pesos, eine Flasche Rum vom Kiosk 80 Pesos, ein Tellergericht im Restaurant 100 bis 160 Pesos, ein kleiner Imbiß 20 bis 50 Pesos, ein kleiner Grillspieß am Stand 5 bis 10 Pesos, 1 Stunde Massage 250 Pesos oder ein T-Shirt in guter Qualität 150 bis 200 Pesos. Beim Kauf von Textilien und anderen Mitbringseln das handeln nicht vergessen, 50 % vom verlangten Preis sind meist OK. Wenn man Ausflüge in die Umgebung machen will, kann man sich ein Tricycle mieten inclusive Fahrer, der einen hinfährt wo man will für wenig Geld, selbst wenn man zum Baden an einen entfernteren Strand fährt, wartet der Fahrer dort geduldig.

Bei Qatar Air sind zusätzlich zum normalen Freigepäck 10 kg Tauchgepäck gebührenfrei, ebenso bei Singapore Air und bei Cathy Pacific, das muß aber vorher angemeldet werden und mann muß sein Tauch Brevet zur Hand haben beim Check In. Bei uns wurde es zwar niemals verlangt, aber sicher ist sicher. Wichtig ist, dass man darauf achtet, das Tauchgepäck muss auch im Ticket stehen und gilt in der Regel nicht für die Zubringerflüge. Bei der Ausreise gibt es einen Trick, wo man auch etwas schwereres Handgepäck problemlos in die Kabine mitnehmen kann. Dieser Trick hat in Cebu mehrmals super funktioniert. Bevor man durch die Paßkontrolle geht, einfach umschauen, da läuft direkt davor ein Mitarbeiter der Airline rum, der hat kleine Anhänger in der Hand, einfach hingehen und einen geben lassen, dran an das Handgepäckstück und man hat keine Probleme mehr auf dem Weg in die Kabine. Mein Handgepäck hat 18 kg gewogen, das wurde beanstandet, also zurück, so einen Anhänger dran und schon hat alles bestens geklappt. Mit Flüssigkeiten ist man in Asien nicht mehr so kleinlich wie in Europa, original verschlossene Wasserflaschen durften wir mit in den Gate Bereich nehmen, allerdings nicht an Bord des Flugzeuges.
Wie in allen tropischen Ländern sollte man bestimmte Regeln einhalten. Wir wollen hier nicht über Eis oder Eiswürfel schreiben oder über ungeschälte Früchte, sondern über allgemeine Hygiene Regeln, die man unbedingt beachten sollte. Die Toiletten entsprechen selten europäischem Standard und haben auch selten Waschbecken mit Seife. Auf den Tipp von Einheimischen hin, haben wir uns für ca. 1 Euro die abgebildete Flasche Isopropyl Alkohol (70 % Solutuion) gekauft, die passt in jede Tasche und sollte immer dabei sein. Ab und zu die Hände damit einreiben vor allem nach Toiletten Besuchen oder auch wenn man vergessen hat Mückenschutz anzuwenden, einfach auf die freien Hautstellen dünn auftragen, hilft auch gegen die hartnäckigsten Moskitos. Die Flaschen bekommt man in fast jedem Sari Sari Store in verschiedenen Größen. Wir haben meist die 100 ml Größe genommen, die kann man später auch mal ins Handgepäck beim fliegen mitnehmen.

Wir waren in den Monaten Dezember, Januar und Februar auf den Philippinen, in diesem Zeitraum haben wir keine großen Unterschiede festgestellt. Regen hatten wir sehr oft, von typischem tropischen Starkregen bis leichten Regen und auch kurze Schauer, die nach 5 Minuten wieder vorbei waren. Die Temperaturen dagegen waren sehr stabil, immer zwischen 25 und 30 Grad Celsius, bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. An den meisten Tagen war der Himmel bedeckt. Natürlich gab es auch viele Tage mit Sonnenschein und blauem Himmel, an diesen Tagen sollte man unbedingt auf guten Sonnenschutz achten. Die Wassertemperaturen lagen immer zwischen 25 und 30 Grad.
Das Backpacker Hostel (in Jugendherbergen stil) in Moalboal kann bis zu 21 Gäste aufnehmen. Zur Zeit gibt es ein Einzelzimmer, 1 Vier Bett Zimmer und ein 16 Bett Dormitory sowie ein Doppelzimmer und einen Frauen Schlafraum. Die Räume (mit Ventilator) haben Einzel- und Doppelstockbetten mit hygenisch abwaschbaren Matratzen und frischer Bettwäsche. In der Lobby mit Rezeption für check-in befindet sich auch ein kleiner Coffee shop wo nicht nur Hausgäste frisch gebrühten Kaffee, Espresso oder Cappuccino geniessen können. Es wird auch ein house breakfast mit frisch gebackenen Brot (am Morgen gebacken), Spiegel-oder Rührei, frischen Kuh-oder Wasserbüffelkäse (aus einer kleinen Molkerei hier in den Bergen von Cebu) und in der Pfanne angedünsteten Tomaten mit Knoblauch serviert. Als weiteres befindet sich in der Lobby einen Schliessfachanlage für das Gepäck der Gäste. Die Fächer sind gross genug für jegliche Art von Rucksäcken und Tauchgepäck. Eine kleine Bibliothek wird auch bald fertig sein. Die Gästeküche, BBQ Grill sowie die Duschen und Toiletten sind gemeinschaftlich zu nutzen.